Zahlt die Gebäudeversicherung auch bei grober Fahrlässigkeit?

Kategorie: Haus & Wohnen

Erst vor zwei Jahren hat sich Familie Osterburg den Traum vom eigenen Heim erfüllt und dafür einen Kredit über 280.000 EURO aufgenommen. Heute steht sie vor dem Nichts, denn dieser Traum ist abgebrannt.

Die Versicherung will nicht mehr als 35.000 EUR zahlen. Das reicht gerade mal um die Feuerlöschkosten und die Abrissfirma für die Schuttbeseitigung zu bezahlen. Alle offenen Kreditforderungen der Bank sowie weitere Kosten bleiben jedoch an der Familie hängen.


Darf die Versicherung die Schadenzahlung kürzen?

Ja, sie darf. Denn als Frau Osterburg das Haus verließ und vergaß den Herd abzuschalten handelte sie „grob fahrlässig“.

In den Bedingungen ihrer Gebäudeversicherung heißt es:

"Bei Schäden bis 10.000 Euro verzichten wir auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit. Bei Schäden über 10.000 EUR behalten wir uns vor, die Entschädigungsleistung zu kürzen."


Sind Schäden durch grobe Fahrlässigkeit in vollem Umfang versicherbar?

Ja. Wer Schäden durch "Schusseligkeit" mitversichern will, sollte bei der Wahl seiner Versicherung unbedingt auf folgenden Passus im Vertrag achten:

"Wir verzichten auf Leistungskürzung bei grober Fahrlässigkeit."

 

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