Unfallversicherung für Soldaten - Was gibt es zu beachten?

Kategorie: Unfallversicherung

 

Besteht während eines Kriegseinsatzes, Versicherungsschutz über die Private Unfallversicherung?

Nein. Gemäß AUB besteht kein Versicherungsschutz.

Ausnahme: Wer ins Ausland reist und von Kriegsereignissen überrascht wird, hat 7 Tage Zeit, sich aus dem Staub zu machen. Während dieser 7 Tage besteht Versicherungsschutz, danach nicht mehr.



Wann zahlt der Bund der Hinterbliebenen?

Kommt ein Soldat während des Einsatzes ums Leben und bleibt die Zahlung einer bestehenden Privaten Unfallversicherung aus, springt der Bund der Hinterbliebenen ein und leistet einen finanziellen Ausgleich an die Angehörigen.



An wen wird gezahlt?

Gezahlt wird an die Person, die in der Privaten Unfallversicherung als „Bezugsberechtigte Person im Todesfall“ genannt ist (§ 63 b Abs. 3 Soldatenversorgungsgesetz).



Was muss unbedingt beachtet werden?

Diese Ausfallbürgschaft des Bundes greift nur dann, wenn der Soldat selbst Vertragsinhaber ist. Oftmals hat der Lebens- oder Ehepartner (bei jüngeren Soldaten, ein Elternteil) die Unfallversicherung abgeschlossen. Dann ist der Soldat zwar mitversicherte Person aber nicht Vertragsinhaber. In diesem Fall lehnt das Bundesverteidigungsministerium eine Zahlung ab! 

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